Selbst am Auto schrauben: Tipps zum Werkzeugkauf

Wer mit dem Gedanken spielt, Reparaturen an seinem Fahrzeug selbst zu erledigen, kommt nicht darum herum,  sich dafür eine gewisse Grundausstattung an Werkzeug zuzulegen. Dazu gehören ein kompletter Satz Ring-Maulschlüssel in den gängigsten Größen, der gegebenenfalls um andere Schlüsselgrößen ergänzt werden kann, ein Satz Schlitz-Schraubendreher eine Kombizange, ein Seitenschneider, Zündkerzenschlüssel, ein Hammer mittleren Gewichts  sowie eine Messschieblehre.

Des Weiteren ist die Anschaffung eines kompletten Knarrenkastens mit entsprechenden Bits für Kreuzschlitz-, Inbus- und Torx-Schrauben sowie Stecknüsse in verschiedenen Größen unerlässlich. Zudem hat ein Knarrenkasten noch andere Vorteile, denn im Auto geht es besonders im Motorraum meist eng zu, sodass wenig Bewegungsspielraum zum Schrauben bleibt. Dann muss ein Schraubenschlüssel mühsam zigmal neu angesetzt werden, bis eine ganze Schraubenumdrehung geschafft ist. Ist genügend Platz für eine Knarre inklusive Stecknuss, ist das Raus- oder Reindrehen von Schrauben in einem Bruchteil der Zeit erledigt.

Auf das richtige Drehmoment kommt es an

Ein weiteres, wichtiges Werkzeug ist ein verstellbarer Drehmomentschlüssel. Für viele Schrauben am Auto ist für das Festdrehen ein bestimmtes Drehmoment vorgeschrieben, das tunlichst eingehalten werden muss, damit sie ihren technischen Zweck erfüllen. Zuviel des Guten heißt hier Schraube ab, mit zu wenig Drehmoment angezogen kann unter Umständen zu Schäden und je nach Bauteil sogar zu schweren Unfällen führen. Dabei muss es sich nicht einmal um eine Reparatur handeln. Allein wer entsprechend der Jahreszeit seine Aluräder selbst wechselt, sollte statt einem Radkreuzschlüssel einen Drehmomentschlüssel verwenden und sich penibel an die vorgegebenen Anzugsmomente (in den Fahrzeugpapieren, in der ABE oder im TÜV-Gutachten) inklusive Nachziehen halten, um keine Risiken einzugehen.

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