Originalgetreue Nachbauten des kultigen Bulli aus GfK

Heutzutage ein Exemplar der luftgekühlten Klassiker von Volkswagen zu bekommen, ist schon ein schwieriges Unterfangen, vor allem wenn es auch noch der heißbegehrte Bulli T1 sein soll. Viele von ihnen sind im Laufe der Jahrzehnte auf der Strecke geblieben und starben den Rosttod, außer sie wurden von ihren Besitzern gehegt und gepflegt oder sogar komplett restauriert. Dementsprechend hoch sind inzwischen auch die Kaufpreise, die für solche Schätzchen aufgerufen werden und im Extremfall auch sechsstellige Beträge erreichen.

 

Originalgetreue T1-Karosserienachbauten aus Acrylglas und GfK

 

Weitaus günstiger kommt man weg, wenn man bei GlaM Bulli, einem Start-up aus dem saarländischen Rehlingen, eins der mit Liebe zum Detail gefertigten VW Bulli-Nachbauten aus GfK ordert. Schon in der Kindheit hatte die beiden Firmengründer von GlaM Bulli, Robert Glass und Thomas Maul, das Bulli-Fieber gepackt und nicht mehr losgelassen. Nach längeren Verhandlungen mit Volkswagen erhielten sie die einmalige Lizenz von VW zum Nachbau originalgetreuer Karosserien des T1, gefertigt aus Acrylglas und Glasfaserkunststoff, montiert auf einem Skelett aus Metall. Diese lizenzierten Nachbauten, die keinen Motor besitzen, sind in verschiedenen Varianten erhältlich, etwa als einzelne Frontpartie, als Fahrerkabine sowie in Originalgröße als Kastenwagen, Pritschenwagen oder Samba-Bus.

 

Die knapp 140 Zentimeter hohe und rund zwölf Kilogramm schwere Frontpartie von GlaM Bulli ist eine originalgetreue Nachbildung des T1 mit geteilter Windschutzscheibe, Frontscheinwerfern, VW-Logo, Stoßstange und Bi-Color-Lackierung. Die Front taugt etwa als Zeitschriftenständer, als Werbe- oder Dekorationsobjekt und kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden. Eine Nummer größer (rund 150 cm hoch und 160 cm breit) fällt die etwa 50 Kilogramm schwere Fahrerkabine aus, die mit halbierten Kunststoffreifen ausgestattet ist und etwa als Regal oder Kaffeebar dienen kann.

 

In Originalgröße gibt es dann noch die gut vier Meter langen und etwa 120 Kilogramm schweren Versionen vom Kastenwagen, Samba-Bus und Pritschenwagen. Sie werden detailgetreu mit Blinkern, Scheinwerfern und Stoßstange geliefert. Sie lassen sich beispielsweise zu Präsentationszwecken, als Verkaufstheke, Cocktailbar oder Food-Truck einsetzen. Sie können auch auf einen Drehschemel-Anhänger montiert werden und sind dann mit der dazugehörigen Straßenzulassung nutzbar, die Gesamtlänge bei Montage auf dem Hänger beträgt 5,89 Meter. Die Preise für alle Produkte können beim saarländischen Unternehmen direkt angefragt werden (ampnet/gp, Foto: ampnet/Glambulli)

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