Edles Interieur & bärenstark: 1993er Porsche 911 von Singer

Der Porsche 911 ist der wohl beliebteste Sportwagen der Welt. Er wurde in acht Generationen und über eine Million Mal in über fünfzig Jahren produziert. Er ist zweifelsohne eine Ikone deutschen Designs und Ingenieurswesens, und ein Auto, das seit jeher einen "Goldstandard" der Branche darstellt. Im Laufe der Jahre wurden unzählige Elfer von ihren begeisterten Besitzern oder Tunern im Aftermarket modifiziert und aufgerüstet, um ihre Vorstellung vom perfekten Elfer zu verwirklichen. Doch vielleicht ist es das Unternehmen Singer, dass bis heute der 911-Perfektion am nächsten gekommen ist.

Die Firma Dickinson wurde 2009 in Los Angeles von Rob Dickinson gegründet, einem eingefleischten 911-Enthusiasten und dem ehemaligen Lead-Sänger der britischen Rockband Catherine Wheel. Unter dem Markennamen „Singer“, eine Homage an den Porsche-Ingenieur Norbert Singer, hatte er sich das Ziel gesetzt, den ultimativen, luftgekühlten Neunelfer zu schaffen.

Bei Singer haben die Käufer die Wahl zwischen Coupé- oder Targa-Karosserievarianten, Heck- oder Allradformaten und einem 3,6-, 3,8- oder 4,0-Liter-Motor. Die Autos werden komplett zerlegt und zu blankem Metall zurückgebracht, wobei Carbonfaserplatten das Original ersetzen, einschließlich der vorderen und hinteren Kotflügel, Stoßstangen, Motorhaube und Motorhaube. Jeder gebaute Singer ist eine maßgeschneiderte Kreation, die auf den Geschmack jedes einzelnen Besitzers zugeschnitten wird und bei der keine zwei Autos gleich sind.

Dieser von Singer im Jahr 2016 überarbeite Porsche 911 zeichnet sich durch eine exzellente, technische Ausstattung aus. Das Herzstück ist der 4,0-Liter-Sechszylinder-Flachmotor von Singer, der mit einem G50-Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert ist. Der 4,0-Liter-Motor leistet 390 PS bei einer Drehzahl von 7.200 U / min und 427 Nm Drehmoment. Der von Ed Pink Racing Engines gebaute Block der 964-Generation verwendet zahlreiche maßgeschneiderte interne Komponenten, darunter Kolben, Zylinder und Zylinderköpfe, Kurbelwelle, Nocken, Pleuelstangen, Ölpumpe, Drosselklappengehäuse und Einlasssysteme. Laut Singer sprinten mit dem 4,0-Liter-Motor ausgestattete Elfer aus dem Stand in weniger als 3,3 Sekunden auf 60 mp/h (100 km/h), nach 8,2 Sekunden steht der Tachozeiger bei 100 mp/h (161 km/h) pro Stunde.

Auch äußerlich ist das in Mitternachtsblau lackierte Auto, kombiniert mit breiten klassischen Fuchs-Räder, perfekt. Singer spendierte ein noch größere Bremsanlage von Brembo, für ein optimale Straßenlage sorgen einstellbare Ohlins-Federungselemente. Herrliche und oft begehrte Optionen wie der mittig montierte, freiliegende Tankdeckel oder der freie Öleinfüller - eine Hommage an die 911er von 1972 - besitzt  dieser Singer-911er ebenfalls. Zudem ist sein Dach aus Kohlefaser gefertigt.

Der Innenraum ist sehr edel und liebevoll gestaltet. Die Fahrer- und Beifahrersitze und ein Überrollbügel sind mit cognacfarbenem Leder bezogen. Einen leichten, harmonischen Kontrast dazu bilden das Armaturenbrett, die Türverkleidungen und Trittflächen, deren Oberfläche speziell strukturiertes Espresso-Leder ziert. Darüber hinaus sind der Getriebetunnel und die Innentürschwellen ebenfalls in Wagenfarbe Mitternachtsblau lackiert. Zudem gibt es den hölzernen Schaltknauf im 917-Stil und die Instrumente des Autos entdecken, mit denen in hellgrüner Schrift die Instrumente der 911er von 1964 bis 1967 nachgebildet wurden. Eine Klimaanlage und neuzeitlichere Dinge wie eine Car Audio-Anlage inklusive Subwoofer und iPod-Anschluss runden die Ausstattung ab.(Fotos: Sami Sasso / RM Sotheby´s)

 

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.