Außergewöhnliche Fahrzeuge der Automobilgeschichte in 1:18: VW T1 Renntransporter „Continental Motors“ und Porsche 550 Spyder

Mit dem roten VW T1 Renntransporter „Continental Motors“ hat Schuco nicht nur für Bulli-Fans ein wunderschönes Modellauto im Sortiment, bestehend aus einem umgebauten VW T1 mit verkürztem Radstand  und dem dazugehörigen, geschlossenen Auflieger. Wie auch andere Miniaturmodelle aus der PRO.R.-Reihe im Maßstab 1:18, hat sich Schuco mit diesem außergewöhnlichen Fahrzeuggespann aus den USA wieder ein ganz besonders Fahrzeug aus der Automobilgeschichte herausgepickt. Das auf 500 Exemplare limitierte Modell besteht aus Resin-Gießharz, ein hochwertiger Modellwerkstoff, der es ermöglicht, sehr seltene und exotische Vorbildfahrzeuge in sehr detailgetreuer Qualität auch in geringen, exklusiven Auflagen anzufertigen.

Die Geschichte des „Continental Motors“-Renntransporters

Das Gespann entstand in den 50er Jahren, als zahlreiche, sogenannte „Club-Races“ in den USA stattfanden, die sich sowohl bei den Akteuren als auch beim Publikum großer Beliebtheit erfreuten. Hier konnten sich motorsportbegeisterte Privatfahrer mit ihren weitestgehend serienmäßigen Sportwagen auf den Race-Tracks, beispielsweise von Laguna Seca, Eagle Mountain oder Elkhart Lake, legal austoben und ihre fahrerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Um die Fahrzeuge ihrer Kunden an den Rennstrecken auch vor Ort betreuen und mit Ersatzteilen versorgen zu können, legten sich die Fahrzeughändler entsprechend geeignete Transportfahrzeuge zu, darunter auch der Volkswagen- und Porsche-Händler „Continental Motors“ aus Fort Lauderdale in Florida, der dieses einzigartige Gespann besaß, mit dem vor allem Fahrzeuge wie der Porsche 550 Spyder oder der Porsche 718 Spyder transportiert wurden, die seinerzeit unter den sportlich ambitionierten Autofahrern äußerst beliebt waren. Insbesondere der 550, der auf Basis des Porsche 356 zwischen 1952 und 1953 in der Rennabteilung von Porsche entwickelt wurde und ursprünglich als reiner Rennwagen konzipiert war.  

1956: Der Porsche 550 A Spyder wird zum Imageträger der jungen Marke Porsche

Dass der Porsche 550 Spyder so hoch im Kurs stand, war kein Wunder. Die Typenbezeichnung „550“ kam nicht von ungefähr, denn diese bezog sich auf das für heutige Zeiten unglaublich niedrige Leergewicht von gerademal 550 Kilogramm. Angetrieben wurde der Mittelmotor-Renner mit Aluminium-Karosserie von einem 1,5 Liter großen 4-Zylinder-Königswellen-Boxermotor, dem sogenannten Fuhrmann-Motor, der anfänglich 110 PS leistete und es später (1956, 550 A Spyder) auf 135 PS brachte, und auch bei großen Rennen schnell unterwegs war. Mit dem Gesamtsieg 1956 bei der weltberühmten Targa Florio auf Sizilien lieferte  der Italiener Umberto Maglioli den bis dahin größten motorsportlichen Erfolg für die noch junge Marke Porsche und trug maßgeblich zum Porsche-Image des leichten, zuverlässigen und hocheffizienten Sportwagens bei.

Auch ein Porsche 550 A Spyder, gefertigt aus Zinkdruckguss, ist in der Edition 1:18 zu finden, von dem Schuco anlässlich des Jubiläums „70 Jahre Porsche Sportwagen" eine weltweit limitierte Auflage von 777 Exemplaren gefertigt hat.

Wer sich den „Continental Motors“- Renntransporter ins Regal stellt, kann diesen noch toppen, denn zusammen mit dem Porsche 550 A Spyder wird daraus ein ganz besonderes Modell, welches, mit dem Porsche auf der Rampe, die Historie des T1-Fahrzeuggespanns besonders authentisch darstellt. Preistipp: Da die Preise für beide Modelle sehr unterschiedlich ausfallen können, sollte man am besten nach den aktuellen Preisen im Internet schauen. Die unverbindliche Preisempfehlung von Schuco für den VW T1 Renntransporter liegt bei 259,95 €, für den Porsche 550 A Spyder bei 154,95 €.(Fotos: Schuco)

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